Mobilität

Ob zur Schule, zur Arbeit oder zur Party – Mobilität entscheidet über Teilhabe und Freiheit. Und doch ist sie noch immer für viele Menschen eingeschränkt, weil Tickets zu teuer sind, Radwege fehlen oder der Bus nur einmal am Tag fährt. Besonders junge Menschen, Menschen mit Behinderung oder mit wenig Geld werden dadurch im Alltag ausgebremst.

Verkehrspolitik muss alle mitdenken und darf niemanden ausschließen. Wir setzen uns für eine sozial gerechte, ökologische und sichere Verkehrswende ein, die die Bedürfnisse junger Menschen ins Zentrum rückt. In der Stadt und auf dem Land müssen alle Menschen sicher und selbstbestimmt von A nach B kommen können, egal ob mit Bus, Bahn, dem Rad oder einem Leihauto.

Die Abhängigkeit vom eigenen Auto muss durch gute, barrierefreie und bezahlbare Alternativen beendet werden. Gleichzeitig braucht es eine gerechte Verteilung des Verkehrsraums, damit endlich wieder mehr Platz für Menschen da ist.

Mobilität ist mehr als Fortbewegung. Sie ist Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und ein zentraler Hebel für den Klimaschutz. Wenn wir wollen, dass alle klimafreundlich unterwegs sein können, müssen wir jetzt umsteuern, mit einem massiven Ausbau von Radwegen, Nahverkehr und grüner Infrastruktur. Die Verkehrswende beginnt direkt vor unserer Haustür und wir gestalten sie mit.

Unsere Forderungen

Ziel einer 15-Minuten-Stadt, in der alle relevanten täglichen Wege zu Fuß oder mit dem Rad in 15 Minuten zurückgelegt werden können
Entwicklung kommunaler Mobilitätskonzepte mit Beteiligung aller Bevölkerungsgruppen, insbesondere junger Menschen
Ausbau eines sicheren, durchgehenden und baulich getrennten Radwegenetzes
Fußverkehrschecks mit Bürger*innenbeteiligung und Beauftragte für Fußverkehr
Verbreiterung von Gehwegen, mehr Querungen und Bordsteinabsenkungen
Umsetzung und Weiterentwicklung des Programms “Jedes Dorf – Jede Stunde” für den ländlichen Raum, Tangentialverbindungen im ÖPNV ausbauen
Einrichtung und Finanzierung von On-Demand-Systemen und Rufbussen im ländlichen Raum
Barrierefreie Haltestellen mit Echtzeit-Infos, Sitzplätzen und Witterungsschutz
Mehr begrünte Verkehrsinseln, Dauerblitzer und lärmsensitive Messanlagen
Reduzierung des Parkraums zugunsten von Grünflächen, Bänken, Spielstraßen und Begegnungsräumen
Quartiersgaragen statt Gehwegparken
Park & Ride-Angebote an Stadträndern kostenfrei ausbauen
Digitalisierung & Mobilität: Nutzung von Verkehrs-, Sharing- und Mobilitätsdaten für eine intelligente Verkehrsplanung