Soziales
Wir müssen nicht auf Bundes- oder Landespolitik warten, um unser Leben, und das unserer Mitmenschen, zu verbessern. Wir können von Armut betroffenen Kindern gesundes und kostenloses Essen in der Schule garantieren. Wir können traumatisierten Geflüchteten nicht nur eine Bleibeperspektive schaffen, sondern einen echten Neuanfang. Wir können dafür sorgen, dass niemand mehr von einem überfüllten Frauenhaus zurückgewiesen wird.
Kommunen sind mehr als Verwaltung. Sie sind der Ort, an dem soziale Realität spürbar wird. In fehlender Barrierefreiheit, überfüllten Unterkünften, geschlossenen Ärzt*innenpraxen und unbezahlbaren Tickets. Gleichzeitig sind sie der Ort, an dem wir direkt etwas verändern können. Mit guter Sozialarbeit, Schutz vor Gewalt, zugänglicher Gesundheitsversorgung und echter Teilhabe. Soziale Gerechtigkeit beginnt genau hier: im Quartier, im Dorf, im Stadtteil.
Wir wollen Kommunen, in denen niemand zurückgelassen wird, egal ob arm, jung, alt, queer, behindert, migrantisiert, wohnungslos oder suchtkrank. Dazu sind unsere Kommunen fähig. Zeit, dass wir sie gerecht gestalten.